Wir über uns ...

Evangelisch-methodistische Kirche...
Ein ungewöhnlicher Name - kurz erklärt

Wir nennen uns »evangelisch«, weil das Evangelium von Jesus Christus unser Fundament ist. Gleichzeitig kennzeichnet uns der Name als Teil der evangelischen Kirchenfamilie, die in der Reformation ihren Ausgang nahm.

»Methodistisch« heißen wir wegen einer spöttischen Bezeichnung für eine Gruppe von Studenten um John und Charles Wesley in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Statt der damals üblichen studentischen Lässigkeit praktizierten sie einen konsequenten Lebensstil. Neben intensivem Bibelstudium und gemeinsamem Beten waren ihnen vor allem die praktischen Dienste an Armen, Kranken, Arbeitslosen und Gefangenen wichtig. Deshalb wurden sie als methodistisch verspottet.

Aus dieser studentischen Bewegung wurde eine Erweckung, die das Leben vieler Menschen veränderte. Innerhalb weniger Jahrzehnte entstand daraus eine weltweite Kirche.


Wir in Detmold...
sind eine kleine Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche. Wir feiern gerne lebendige Gottesdienste miteinander – immer Sonntags um 10 Uhr – und treffen uns unter der Woche in verschiedenen Gemeindegruppen. Über Gäste, die einfach mal reinschauen, freuen wir uns immer. Sie sind herzlich willkommen.

Eine Kirche, die den Menschen dient – die Immanuelkirche


Immanuel ist hebräisch und bedeutet: Gott ist mit uns. Der Prophet Jesaja in der hebräischen Bibel verhieß einst dem Volk ein ganz besonderes Kind, das eben diesen Namen tragen sollte: „Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel geben.“ (Jesaja 7,14) Immanuel - Gott ist mit uns. Dafür sollte das Kind einstehen. Der Evangelist Matthäus erkannte später in Jesus genau dieses Kind, das von Jesaja verheißene Gott-ist-mit-uns-Kind. (Matthäus 1,23)


Jesus ist der Gott-ist-mit-uns in Person. So dachten wohl auch die Frauen und Männer in der Evangelischen Gemeinschaft in Detmold, die sich Ende des 19. Jahrhunderts daranmachten, eine Gottesdienststätte für ihre Gemeinde zu bauen. 42 Glieder hatte die Gemeinde damals. Und diese 42 Frauen und Männer schafften es, ganz nah am Zentrum eine eigene Gottesdienststätte zu errichten: die Immanuelskapelle. In der Stadt gab es Widerstände gegen den Bau. Widerstände, die so stark waren, dass die Arbeiten zwischenzeitlich wieder gestoppt werden mussten. Aber schließlich genehmigte der Bürgermeister den Weiterbau, weil zwei seiner Dienstmädchen zur Evangelischen Gemeinschaft gehörten und deren Zuverlässigkeit ihn überzeugte. Am 18. Dezember 1887 war es dann endlich so weit: Die Immanuelskapelle wurde eröffnet. Immanuel – Gott ist mit uns. Schon einige Jahre später, 1908, war die Kapelle für die inzwischen größer gewordene Gemeinde zu klein geworden und wurde deshalb noch einmal erweitert. Und auch der Name wechselte: Aus der Immanuelskapelle wurde die Immanuelkirche – und so heißt sie bis heute.


Dass Gott den Menschen in unserer Stadt nicht fern, sondern nahe ist, dass er mit ihnen sein, eine Beziehung zu ihnen leben und ihnen dienen will – davon sind wir in der EmK Detmold auch heute fest überzeugt. Weil Gott mit den Menschen ist, darum wollen auch wir den Menschen in der Stadt dienen, und darum soll auch unsere Immanuelkirche ihnen dienen. Sie soll eine Kirche für die Menschen sein – mitten in der Stadt für die Menschen in der Stadt. Nur so, denken wir, wird sie ihrem Namen gerecht.


Deshalb haben wir begonnen, die Immanuelkirche regelmäßig auch unter der Woche zu öffnen. Ein Raum der Stille für die Menschen in der Stadt soll sie sein. Ein Ort zum Ausruhen, Beten, Meditieren und Nachdenken. Ein Platz an dem sie zur Ruhe kommen können, damit sie die Erfahrung machen: Ja, Gott ist mit uns – Immanuel.



Weitere EmK-Gemeinden in OWL:
www.emk-lage.de
| www.kreuzkirche-bielefeld.de | www.emk-minden.de

Jahreslosung 2018 - Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. | . Offenbarung des Joh. 21, 6